Praxisseminar Krisenkommunikation an der TU Ilmenau
WAR ROOM SZENARIO

Ob ICE-Hitzedebakel der Deutschen Bahn oder das tragische Unglück auf der Loveparade 2010 - wie geht der Verantwortliche angemessen mit einer Krise um und was ist insbesondere bei der Medienansprache zu beachten? Diesen und ähnlichen Fragen gingen Studenten beim Praxisworkshop Krisenkommunikation vom 28.-30.Januar an der TU Ilmenau nach

Krisen kommen meist unverhofft, schnell und können einem Unternehmen beträchtlichen Schaden zufügen, wenn die Verantwortlichen nicht richtig reagieren. Wer souverän mit einer Krise umgehen will, braucht entsprechende Erfahrung und vor allem viel Training. Doch Theorie allein reicht hier nicht aus. Entsprechend praxisnah verlief deshalb das Blockseminar "Krisenkommunikation" an der TU Ilmenau am vergangenen Wochenende.

Brigitte Kaltwasser und ihre Co-Dozentin Christina Heinickel setzten wie in den Jahren zuvor auch dieses Mal bewusst auf möglichst realitätsnahes Praxistraining und schickten ihre Studenten nach intensiver theoretischer Einführung in den sogenannten "War Room". Was sich zuvor auf dem Blatt Papier oder der Powerpoint-Folie einfach anhörte, musste nun erfolgreich in die Tat umgesetzt werden - inklusive Fernsehinterview und Reporting an die "Geschäftsleitung". Die Auswertung erfolgte am Tag darauf. Anhand einer Videobewertung konnten die Studenten effektiv erkennen, wie Sie im Interview gewirkt haben und was sie besser hätten sagen oder nicht sagen sollen .

Nach drei Tagen intensiven Trainings verließen schließlich alle Teilnehmer den Workshop mit dem guten Gefühl, den Ernstfall bereits geprobt zu haben und in Zukunft keiner Krise mehr unvorbereitet gegenüberstehen zu müssen.

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