Kaltwasser, Kommunikation, Fachartikel

Wo informieren sich professionelle Entscheider?

Die Antwort: Fachmedien sind nach wie vor die wichtigste Informationsquelle

Das ist eines der zentralen Ergebnisse der B2B-Entscheideranalyse 2015/16 der Deutschen Fachpresse. Denn 94 Prozent der Kernzielgruppe nutzen gedruckte oder digitale Fachmedien, vor allem Fachzeitschriften. Fachbeiträge werden dabei nicht nur von den Redaktionen verfasst, sondern oftmals auch von externen Autoren. Dies können freie Redakteure und Journalisten sein, aber auch Marketingverantwortliche oder Kommunikateure. 

Doch was macht einen guten Fachartikel aus?

In ihrer Bachelorarbeit befasste sich unsere Kollegin Sarah Schöffler genau mit diesem Thema und kam zu folgender Konklusion: Gast- und Autorenbeiträge in B2B-Fachzeitschriften werden den Kriterien des Qualitätsjournalismus nur teilweise gerecht. 

Kriterien wie Verständlichkeit und Attraktivität werden nahezu immer erfüllt. Professionelle Selektionskriterien, Transparenz, Quellenangabe und -kritik – also Qualitätsmerkmale journalistischen Handelns – geraten allerdings häufig in den Hintergrund. 

Unsere Meinung 

Wichtig beim Verfassen eines guten Fachartikels ist also, sachlich zu bleiben. Dabei gilt es, Superlative, Halbwahrheiten und übertriebene Formulierungen wie „Marktführerschaft“, „technologischer Durchbruch“ und „bahnbrechende Lösung“ zu vermeiden. Grundvoraussetzung für einen guten Artikel ist zudem, dass sich der Autor immer in die Lage der Rezipienten versetzt und überlegt, welche Informationen sie zu welchem Zweck brauchen. Dabei sollte der Fachartikel vor allem folgendes Ziel verfolgen: Er sollte Aussagen über Lösungen und Lösungsansätze treffen – und damit das Risiko, das mit jeder Entscheidung bei professionellen Entscheidern einhergeht, auf ein Minimum zu reduzieren. Et Voilà.

 

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Unsere Leistung: Produktkommunikation

Referenz: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Siemens