August 2011
Nürnberg,
17.8. 2011 – Als Pressesprecher hat man es nicht immer leicht. Da man das Unternehmen in der Öffentlichkeit repräsentiert, ist es besonders wichtig, die richtigen Worte zu wählen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Gerade im Krisenfall wird das zu einer noch größeren Herausforderung. Wie man in so einer heiklen Situation einen kühlen Kopf bewahrt und welches Verhalten man im Ernstfall an den Tag legen sollte, wurde bei Kaltwasser Kommunikation anhand eines imaginären Krisenfalles durchgespielt.
Als Leiterin des War Rooms baut Brigitte Kaltwasser auf ein möglichst realistisches und vor allem praxisnahes Training. In Umschlägen werden die Pressesprecher über die Krise informiert und müssen sich nun in ihrer Gruppe über eine mögliche Lösung Gedanken machen. Die zusätzlichen Anrufe von "Journalisten
", Aktionären die die Aktien des Unternehmens verkaufen wollen und weitere unvorhergesehene Auswirkungen der Krise, geben einen zusätzlichen Stressfaktor, der auch in der Übung verwirren soll. Ebenso wie das Fernsehinterview und das Reporting an die "Geschäftsleitung". Unisono beurteilen die Pressesprecher die Praxisnähe der Krisensimulation. Die Auswertung und die Analyse der Teilnehmer erfolgte am Ende des Tages und die Fehler wurden gemeinsam im Team erarbeitet.
In jedem Fall gilt, auch wenn es schwer fällt: Ruhe bewahren und mit kühlem Kopf handeln.
Em
otionale Reaktionen nutzen nur der Sensationspresse – in keinem Fall dem Unternehmen. Nach ein paar Stunden intensiven Trainings war allen klar, dass man das Händeln einer Krise am besten durch das Durchleben einer Krise lernen kann. Glücklicherweise war die heutige nur fiktiv. Krisenmangement ist Emotionen- und Erfahrungsmanagement.
Kontakt:
Kaltwasser Kommunikation
Brigitte Kaltwasser: bka(at)kaltwasser.de