JANUAR 2012

Social Media in der PRaxis – Marion Soßna referiert an der GSO in Nürnberg

 

 

Allem Aberglauben zum Trotz haben wir an einem Freitag den Dreizehnten eine Gastvorlesung an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule (GSO) in Nürnberg abgehalten. Eingeladen von Ralf Richter, Dozent im Studiengang „Technischer Journalismus“, brachten wir den Fünftsemestern das Thema Social Media durch praxisrelevante Beispiele aus dem Agenturalltag näher.


Zunächst wurden in einem Vortrag grundlegende Dinge geklärt, die im Umgang mit sozialen Medien beachtet werden müssen. Dabei war es uns vor allem wichtig, den Studenten drei Dinge deutlich zu machen:

  1. Eine Social Media Strategie bedarf langfristiger Planung, vor allem der Ressourcen.
  2. Die Kommunikation sollte auf den verschiedenen Plattformen immer authentisch sein.
  3. Ein offener Dialog mit der richtigen Zielgruppe ist dabei entscheidender als eine hohe Anzahl an „Followern“ oder „Likes“. 

Nach dieser Einleitung ging es sprichwörtlich um die Wurst: Wir starteten eine Diskussionsrunde in der zunächst der Ansturm auf die Facebook-Seite der ING-DIBA diskutiert wurde. Wie sollte sich die Bank am besten verhalten? Auf diese Frage wussten die angehenden Journalisten eine Antwort: Fast einstimmig hielten sie eine Neuauflage der Werbung in einem Gemüseladen als humorvolles Pendant zur Wurst für eine gute Möglichkeit, um die Gemüter zu beruhigen. Allerdings waren sich die Studenten ebenso einig, dass die Diskussionen via Facebook nach und nach eingedämmt werden sollten, da das eigentliche Thema – nämlich Bankgeschäfte – von einem Haufen Wurst und Gemüse begraben wird.

Auch die sehr provokante Frage, ob Print-Journalismus nicht langsam an Bedeutung verlieren würde, löste eine angeregte Diskussion aus. Die Studenten waren mehrheitlich der Meinung, dass Online-Publikationen zwar zunehmen werden, man das aber als Chance und nicht als Bedrohung sehen sollte. Außerdem werde es typische Print-Medien, wie etwa lokale Zeitungen oder Hochglanz-Magazine, noch länger geben.

Uns fiel vor allem das große Interesse und die Offenheit der Studenten auf, die sich rege an der Diskussion beteiligten. So konnten wir den Aberglauben, der auf Freitag den Dreizehnten lastet, Lügen strafen und den Gastvortrag ohne größere Zwischenfälle als gelungen bezeichnen.

 

Haben Sie Fragen zum Thema Social Media oder wünschen Sie Gastvorträge aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Social Media oder Public Affairs? Sprechen Sie uns an:

 

Marion Soßna

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