Erfolgsfaktoren für die digitale Mitarbeiterkommunikation 2020

Warum es sich lohnt, jetzt in Content-Strategien für die eigenen Mitarbeiter zu investieren

„Die Kommunikation ist der Kern der Employee Experience“

Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der internen Kommunikation

Wodurch zeichnet sich eine erfolgreiche interne Unternehmenskommunikation heutzutage aus? Diese Frage stellt die Benchmarking-Studie „Digitale Mitarbeiterkommunikation 2020“, die die Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit unserem Partner Staffbase kürzlich veröffentlicht hat. Das naheliegende Ergebnis: Besonders gut kommunizieren Organisationen, die offen für Veränderungen sind und die Möglichkeiten digitaler Kommunikationswege mutig ergreifen. Doch worauf kommt es dabei im Einzelnen an? 

Wir haben die wichtigsten Erfolgsfaktoren der „Digitale Mitarbeiterkommunikation 2020“ zusammengestellt:

  1. Content: Old gold retold
    „Content is king“ – auch wenn viele Kommunikationsverantwortliche diese Binsenweisheit schon tausendmal gehört haben, stehen sie im sprichwörtlichen Wald, wenn es um die Frage nach guten Inhalten geht: Viele „Bäume“, die für die Mitarbeiter besonders interessant sind, sehen sie nämlich gar nicht mehr. 
    Dabei können sie sich diesen Perspektivwechsel zunutze machen, indem sie die Menschen in ihrem Unternehmen direkt einbinden: Employee Generated Content schafft authentische und interessante Inhalte, aktiviert Mitarbeiter und erhöht die Interaktionsquoten. Wie Influencer bei YouTube oder Instagram können Führungskräfte, Teamleader und einfache Mitarbeiter als Impulsgeber und Identifikationsfiguren eine beachtliche interne Reichweite erzielen. Und wenn wir schon dabei sind, lohnt es sich, noch eine dritte Perspektive einzunehmen: Der Blick von außen identifiziert interne sowie branchenweite und gesellschaftliche Themen und ermöglicht den Blick über den Tellerrand. Oder anders gesagt: Wo ein Wald ist, finden wir eine Lichtung für ein Picknick.
  2. Evaluation: Die vergebene Chance
    Die interne Kommunikationskampagne steht, die Botschaften sind platziert, der Zieleinlauf liegt vor Augen – und dennoch bleiben viele Kommunikatoren gerade jetzt stehen. Warum? Obwohl digitale Plattformen dafür ausgelegt sind, alle (Inter-)Aktionen messbar nachzuvollziehen, findet in vielen Organisationen noch immer keine ausreichende Evaluation von Kommunikationsmaßnahmen statt. Auch wenn das schon die zweite Binsenweisheit ist, vergeben viele Kommunikationsverantwortliche an dieser Stelle weiterhin die Chance, ihre Mitarbeiter besser kennenzulernen und ihr Content-Management konsequent an den Bedürfnissen der User auszurichten. Also: Nicht stehen bleiben. Durchziehen.
  3. Ressourcen: The Return on Investment
    Viele Unternehmen wünschen sich motivierte Mitarbeiter, Akzeptanz und Commitment für zukunftsfähige Strukturen, Innovations- und Unternehmergeist. Doch dafür braucht es im Unternehmen auch die Möglichkeiten, den Mitarbeitern zu erklären, was sie vorhaben. Klar ist: Eine integrierte, orchestrierte Kommunikation braucht Ressourcen. Gerade in Zeiten von Nutzer- bzw. Mitarbeiter-generiertem Content ist die Steuerung zentraler Informationen durch die Unternehmenskommunikation essentiell. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter auch wirklich alle Informationen erhalten, die sie für eine optimale Wertschöpfung benötigen. Voraussetzung dafür sind Prozesse und Tools (beispielsweise Redaktionstools, Schnittstellen oder Qualitätsmanagement), die diese Steuerung ermöglichen. Auf dieser Basis sind Unternehmen auch in unsicheren Zeiten in der Lage, die Mitarbeiter für den Arbeitsalltag zu befähigen, Wertschätzung zu vermitteln und sich als attraktiver, moderner Arbeitgeber im Wettbewerb zu positionieren. So können Wünsche wahr werden.

Im vergangenen Dezember hatten auch wir zur Teilnahme an der Studie aufgerufen. Insgesamt haben sich 371 Kommunikationsverantwortliche an der Studie beteiligt und eine überdurchschnittlich belastbare Datenbasis für die Erhebung geschaffen. Vielen Dank!

Hier geht es zur Studie

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Andreas Schauerte
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Interne Kommunikation lebt 2020

mehr denn je mit und von ihren Inhalten.“